Ein Capoeira-Kurs umfasst einen rein körperlichen Teil mit Aufwärmen und Training, aber auch das musikalische Erlernen von Liedern und Instrumenten. Der Kurs endet mit einer Roda, bei der die gelernten Bewegungen und Bewegungsabläufe in die Praxis umgesetzt werden, ergänzt durch einen Teil persönlicher Improvisation. Unser Training findet in fünf Phasen statt:
- Das Aufwärmen: Eine sehr wichtige Phase, in der wir an Flexibilität und Ausdauer arbeiten.
- Athletische Übungen: Beherrschung von Stürzen, Abwehr und Ausweichen von Schlägen, Mobilität und Synchronisation der Bewegungen sowie Akrobatik. In dieser Trainingsphase versuchen wir auch, die „Ginga“ (den Grundschritt) zu verinnerlichen.
- Der dritte Teil unseres Trainings ermöglicht es uns, in Zweiergruppen („Capoeiristas“), Bewegungen zu automatisieren und zu synchronisieren.
- Die vierte Phase unseres Trainings ist zweifellos die am meisten erwartete. Die „Roda“ macht die Capoeira lebendig. Begleitet von Musik, die den Rhythmus der „Ginga“ vorgibt, ist die „Roda“ eine improvisierte, aber gut abgestimmte choreografische Abfolge.
- Schließlich dient der letzte Teil unseres Trainings, das Stretching, dazu, jegliche Muskelspannung abzubauen und so Muskelkater und Krämpfen vorzubeugen.





